„Er ist reif für die Bundesliga“


8 Jan 2026 - Frankfurter Allgemeine Zeitung
Von Alexis Menuge

PARIS - Der Franzose Arnaud Kalimuendo wird dem Vernehmen nach der nächste EintrachtStürmer. Wer ist der 22 Jahre alte Angreifer? Eine Spurensuche in seinem Heimatland.

Einen vielversprechenden Leumund hat er schon mal: „Ich glaube, dass es zwischen der Eintracht und ‚Kali‘ genauso gut funktionieren kann wie einst mit Randal Kolo Muani oder mit Hugo Ekitiké“, meint David Trezeguet. Der ehemalige französische Nationalstürmer, heute 48 Jahre alt, hat in seiner Karriere alles gewonnen: die Weltmeisterschaft und die Europameisterschaft. Und er kennt Kalimuendo aus der französischen Liga.Foto dpaLob von höchster Stelle: Arnaud Kalimuendo soll die Eintracht nach Europa schießen.

Zur F.A.Z. sagt Trezeguet: „Ich bin überzeugt, dass er in der deutschen Eliteklasse sein Potential deutlich besser ausschöpfen wird als zuletzt in England. Natürlich muss er sich in Bezug auf die Statistiken noch ein Stück verbessern, aber da sind die Pässe, die er spielt, um Platz für einen anderen Spieler zu schaffen.“Nach Auffassung von Trezeguet hat sich Kalimuendo „zu einem kompletten modernen Angreifer entwickelt“. Sein Landsmann sei nun „reif für die Bundesliga“.

Arnaud Kalimuendo selbst brennt auf seine Chance. Nach einem halben Jahr bei Nottingham Forest, in dem er kaum zum Einsatz kam, will der Stürmer bei der Frankfurter Eintracht zeigen, was in ihm steckt. Am Mittwoch absolvierte der Stürmer den Medizincheck in Frankfurt.

Kalimuendo spielt, wenn alles gut geht, in einer Liga, die er schon immer kennenlernen wollte. „In meiner Freizeit schaue ich viel Ligue 1, Premier League und die Bundesliga“, sagte er im Herbst 2021 im Gespräch mit dem Monatsmagazin „Onze Mondial“. „Ich verfolge alles gerne, das inspiriert mich, insbesondere die deutsche Meisterschaft, die wahnsinnig spektakulär und torreich ist.“Sein Spielstil, findet Kalimuendo, passe „bestens zu dieser Liga“. In der Vergangenheit sollen der VfB Stuttgart und Bayer 04 Leverkusen an einer Verpflichtung des Franzosen interessiert gewesen sein.

Kalimuendos Weg war früh in seinem Kopf vorgezeichnet. „Als Kind wurde ich gefragt: ‚Was willst du später einmal werden?‘ Ich habe immer gedacht: Fußballer oder nichts. Ich sage das nicht, weil ich keine anderen Pläne hatte oder nicht genug intelligent war. Ich wusste einfach, dass ich Fußballer werden würde, das war mir von vornherein klar.“

Der Werdegang des aus Suresnes (einem Pariser Vorort) stammenden Angreifers war ein Jahrzehnt lang – von seinem zehnten bis zu seinem 20. Lebensjahr – mit Paris Saint-Germain verbunden. Von seinen Anfängen in der Youth League mit 16 Jahren über seinen ersten Profivertrag mit 17 Jahren, seinen ersten Einsatz im Parc des Princes im August 2021 bis hin zum französischen Meistertitel 2022 hat „Kali“mit dem Champions-League-Sieger einiges erlebt. Bis hin zum Umgang mit den Stars wie Neymar, Lionel Messi, Kylian Mbappé. „Wir kennen alle die ganz großen Spieler des PSG“, schwärmte er damals. „Man lernt wahnsinnig viel von ihrer Professionalität, insbesondere in den Nebenbereichen.“

Die Zweifel, die PSG in der U15 an ihm hatte, konnte Kalimuendo schnell ausräumen. Ab der U16 wurde er mehrfach in die französischen Jugendnationalmannschaften berufen. Er überzeugte durch seine herausragenden Qualitäten als Stürmer, aber auch durch seine hochprofessionelle Einstellung. In der U16 und U17 lobte sein damaliger Trainer Laurent Huard die vorbildliche Arbeitsmoral des jungen Stürmers. Thiago Motta, in der vergangenen Saison noch Trainer von Juventus Turin, gab ihm ebenfalls eine Chance in der U19 von PSG.

Bei seinen zwei Leihen beim Racing Club de Lens blieb sein Ehrgeiz dem Trainerstab ebenfalls nicht verborgen. „Manchmal verlangte er zusätzliche Arbeit, was zu einer etwas besonderen Beziehung zu den Trainern führte“, erinnert sich Franck Haise, sein damaliger Coach in Lens. „Am Ende einer Trainingseinheit bat er manchmal um bis zu zwanzig zusätzliche Bälle.“Neben seinem vorbildlichen Engagement hat Kalimuendo den Eindruck eines etwas zurückhaltenden, aber umgänglichen Spielers hinterlassen. „Er war seinen Mitspielern und dem Trainerstab gegenüber sehr wohlwollend“, sagt Haise. Und spielerisch? „Heute ist er in der Lage, als hängende Spitze zu spielen, sich zu positionieren, zwischen die Linien zu kommen, weil er technisch versiert ist und sich gut in das Mannschaftsspiel einfügt.“

Im August 2022 wechselte Kalimuendo für gut 20 Millionen Euro von PSG zu Stade Rennes und sorgte dafür, dass ein gewisser Serhou Guirassy (heute Borussia Dortmund) vor die Tür gesetzt wurde, weil die sportliche Führung der Bretonen Kalimuendo als stärker einstufte.

In 177 Partien in der Ligue 1 traf Kalimuendo für Lens und Rennes 61 Mal, zudem legte er 20 Tore auf. Im Sommer 2025 wechselte er schließlich für 30 Millionen Euro nach Nottingham. Doch der Schritt in die Premier League hat sich nicht bezahlt gemacht. Bei Nottingham Forest wurde er innerhalb von wenigen Monaten gleich unter drei Trainern, Nuno Espirito Santo, Ange Postecoglou und Sean Dyche, kein Stammspieler. Nun macht er bei der Eintracht einen Neuanfang.

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Foto picture alliance - „Es ist ein bisschen kalt“: 
Keita Kosugi am Montag im Frankfurter Stadtwald

Der nächste Japaner bei der Eintracht

Linksverteidiger und Winterzugang Keita Kosugi setzt eine Tradition in Frankfurt fort.

8 Jan 2026 - Frankfurter Allgemeine Zeitung
KONRAD RINGLEB

FRANKFURT - Es ist ein weiter Weg zwischen Japan und Deutschland, nicht nur geographisch. Gesprochen wird anders, und auch in unterschiedlicher Reihenfolge. Stellt sich ein Japaner vor, nennt er erst den Familiennamen, dann seinen Vornamen. Keita Kosugi, oder Kosugi Keita, dem neuen Linksverteidiger der Eintracht, waren all diese Unterschiede kaum anzumerken, bis er auf ein paar seiner Landsleute angesprochen wurde.

Natürlich kenne er Hasebe Makoto, den langjährigen Kapitän der japanischen Nationalmannschaft. Oder Kamada Daichi, den Spielmacher der Frankfurter Europapokalsieger anno 2022. Oder Inui Takashi, den letzten japanischen Eintracht-Spieler auf dem linken Flügel.

Er kenne also die Eintracht: „Das ist einer der größten Vereine des Landes und Europas“, sagte er am Mittwoch. Ihm sei nur etwas kalt, sonst habe er sich gut eingelebt. Der Japaner ist erst ein paar Tage in Frankfurt, davor urlaubte er in seiner Heimat.

In seiner Spielweise ähnelt Kosugi dem Spieler, den er im Sommer beerben könnte: Sein Körperschwerpunkt liegt ähnlich tief wie der von Brown Nathaniel, dem aktuellen Linksverteidiger der Eintracht. Weil der Deutschamerikaner in dieser Saison aber gegen die besten Flügelspieler Europas (Barcelonas Lamine Yamal, Münchens Michael Olise) gut aussah, wird er im Sommer aller Voraussicht nach wechseln.

Kosugi passt aus drei Gründen ins EintrachtSchema. Erstens: Er spielt in Schweden. Dort kauft die Eintracht gerne Spieler, weil die Preise moderater sind als in Frankreich und die Liga noch nicht bis auf den letzten Spieler durchsiebt ist. Zuletzt schüttelte sie Love Arrhov aus ihrem Sieb, einen 17 Jahre alten Mittelfeldspieler, der für 4,6 Millionen Euro von Brommapojkarnazu ihr stieß. Oder auch Hugo Larsson, vor ein paar Jahren aus Malmö gekommen. Vielleicht, weil die Schweden vom Profil her den Deutschen ähneln, denkt Kosugi: „Sie sind ähnlich groß und spielen ähnlich Fußball.“

Nun also Kosugi, 19 Jahre alt, der bei seinem vorigen Klub Djurgårdens IF so sehr auffiel, dass ihn die Eintracht für 6,5 Millionen Euro verpflichtete. In der

Conference League kämpfte sich der Klub aus Stockholm bis ins Halbfinale vor und unterlag dort Chelsea London. In der Liga, die in Schweden dem Kalenderjahr angepasst ist, legte Kosugi in 28 Spielen fünf Tore vor. Fans des Klubs sagen: Er war der auffälligste Spieler bei Djurgården.

Zweitens: Kosugi stammt aus Japan. Die Eintracht hat eine lange Tradition mit japanischen Spielern, angefangen mit dem Stürmer Naohiro Takahara. Seit Hasebe auch die Eintracht zeitweise aufs Feld führte, ist der Klub in dessen Heimatland bekannt. Mit den Urawa Red Diamonds, Hasebes Heimatverein, kooperieren die Frankfurter.

Ein japanischer Mitarbeiter betreut den internationalen Instagram-Kanal der Eintracht. Neben Kosugi kam vor ein paar Wochen auch der Nachwuchsstürmer Keito Kumashiro nach Frankfurt.

Und mit Ritsu Doan verpflichtete die Eintracht im Sommer einen der bekanntesten Spieler des Landes. Auch, weil sich das Klubmanagement von diesen Spielern Marketingerfolge verspricht.

Drittens: Kosugi kommt, da ist sein Platz noch besetzt. Erst im Sommer wird Linksverteidiger Brown, voraussichtlich nach der Weltmeisterschaft, wechseln – sofern alles nach Plan läuft. „Ich möchte seinen Weg verfolgen und einmal auf sein Niveau kommen“, sagte der Japaner über Brown. Ein halbes Jahr hat er, Kosugi Keita, jetzt Zeit, sich an das Tempo der Bundesliga zu gewöhnen.

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Foto dpa Elogi dall'alto: 
Arnaud Kalimuendo dovrebbe portare l'Eintracht in Europa.

“È pronto per la Bundesliga”

Secondo alcune indiscrezioni, il francese Arnaud Kalimuendo sarà il prossimo attaccante dell'Eintracht. Chi è questo ventiduenne? Andiamo alla scoperta delle sue origini nel suo Paese natale.

8 gennaio 2026 - Frankfurter Allgemeine Zeitung
di Alexis Menuge

PARIGI - Di certo ha già una reputazione promettente: “Credo che tra l'Eintracht e ‘Kali’ possa funzionare bene come un tempo con Randal Kolo Muani o Hugo Ekitiké”, afferma David Trezeguet. L'ex attaccante della nazionale francese, oggi 48enne, ha vinto tutto nella sua carriera: i Mondiali e gli Europei. E conosce Kalimuendo dal campionato francese. 

Trezeguet ha dichiarato al quotidiano F.A.Z. (Frankfurter Allgemeine Zeitung): "Sono convinto che nella massima divisione tedesca sfrutterà il suo potenziale molto meglio di quanto abbia fatto recentemente in Inghilterra. Naturalmente, deve ancora migliorare un po' in termini di cifre, ma ci sono i passaggi che fa per creare spazio a un compagno". Secondo Trezeguet, Kalimuendo ”è diventato un attaccante moderno a tutto tondo“. Il suo connazionale è ora ”maturo per la Bundesliga".

Arnaud Kalimuendo stesso non vede l'ora di cogliere questa opportunità. Dopo sei mesi al Nottingham Forest, dove ha giocato pochissimo, l'attaccante vuole dimostrare il suo valore all'Eintracht. Mercoledì l'attaccante ha superato le visite mediche a Francoforte.

Se tutto va bene, Kalimuendo giocherà in un campionato che ha sempre desiderato conoscere. “Nel tempo libero guardo molto la Ligue 1, la Premier League e la Bundesliga”, aveva dichiarato nell'autunno 2021 in un'intervista alla rivista mensile “Onze Mondial”. “Mi piace seguire tutto, mi ispira, in particolare il campionato tedesco, che è incredibilmente spettacolare e ricco di gol”. Kalimuendo ritiene che il suo stile di gioco sia “perfetto per questo campionato”. In passato, lo Stoccarda e il Bayer Leverkusen sarebbero stati interessati a ingaggiarlo.

Il percorso di Kalimuendo era già tracciato nella sua mente fin da piccolo. "Da bambino mi chiedevano: ‘Cche cosa vuoi fare da grande?’. Ho sempre pensato: calciatore o niente. Non lo dico perché non avessi altri progetti o non fossi abbastanza intelligente. Sapevo semplicemente che sarei diventato un calciatore, per me era chiaro fin dall'inizio".

La carriera dell'attaccante originario di Suresnes (un sobborgo di Parigi) è stata legata al Paris Saint-Germain per un decennio, dai suoi 10 ai suoi 20 anni. Dagli esordi nella Youth League a 16 anni, al primo contratto da professionista a 17, alla prima partita al Parc des Princes nell'agosto 2021, fino al titolo di campione di Francia nel 2022, “Kali” ha vissuto molte esperienze con i vincitori della Champions League. Fino ad arrivare a frequentare stelle del calibro di Neymar, Lionel Messi e Kylian Mbappé. “Tutti conosciamo i grandi giocatori del PSG”, ha dichiarato entusiasta all'epoca. “Si impara tantissimo dalla loro professionalità, soprattutto nei settori collaterali”.

Kalimuendo è riuscito a dissipare rapidamente i dubbi che il PSG aveva su di lui nella U15. A partire dalla U16 è stato convocato più volte nelle nazionali giovanili francesi. Ha convinto per le sue eccezionali qualità di attaccante, ma anche per il suo atteggiamento altamente professionale. Nella U16 e nella U17, il suo allora allenatore Laurent Huard ha elogiato l'esemplare etica del lavoro del giovane attaccante. Anche Thiago Motta, allenatore della Juventus nella scorsa stagione, gli ha dato una possibilità nella squadra Under 19 del PSG.

Durante i suoi due prestiti al Lens, la sua ambizione non passò inosservata allo staff tecnico. “A volte chiedeva di lavorare di più, il che ha portato a un rapporto particolare con gli istruttori”, ricorda Franck Haise, il suo allenatore di allora a Lens. “Alla fine di una sessione di allenamento, a volte chiedeva fino a venti palloni in più”. Oltre al suo impegno esemplare, Kalimuendo ha lasciato l'impressione di essere un giocatore un po' riservato, ma socievole. “Era molto ben disposto nei confronti dei suoi compagni di squadra e dello staff tecnico”, dice Haise. E dal punto di vista del gioco? “Oggi, è in grado di giocare come centravanti, di posizionarsi, di inserirsi tra le linee, perché è tecnicamente abile e si integra bene nel gioco della squadra”.

Nell'agosto 2022, Kalimuendo è passato dal PSG allo Stade Rennes per ben 20 milioni di euro, causando l'allontanamento di un certo Serhou Guirassy (oggi al Borussia Dortmund), perché la dirigenza sportiva dei bretoni considerava Kalimuendo più forte.

In 177 partite nella Ligue 1, Kalimuendo ha segnato 61 gol per il Lens e il Rennes, oltre ad aver fornito 20 assist. Nell'estate del 2025 è passato al Nottingham per 30 milioni di euro. Ma il passaggio alla Premier League non ha dato i risultati sperati. Al Nottingham Forest, in pochi mesi ha cambiato tre allenatori, Nuno Espirito Santo, Ange Postecoglou e Sean Dyche, senza diventare titolare. Ora ricomincia da capo con l'Eintracht.

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Foto picture alliance - “Fa un po' freddo”:
Keita Kosugi lunedì nel bosco cittadino di Francoforte.

Il prossimo giapponese all'Eintracht.

Il terzino sinistro Keita Kosugi, arrivato in inverno, continua una tradizione a Francoforte.

8 gennaio 2026 - Frankfurter Allgemeine Zeitung
KONRAD RINGLEB

FRANCOFORTE - La distanza tra il Giappone e la Germania è grande, non solo dal punto di vista geografico. Si parla in modo diverso e anche in un ordine diverso. Quando un giapponese si presenta, dice prima il cognome e poi il nome. Keita Kosugi, o Kosugi Keita, il nuovo terzino sinistro dell'Eintracht, non aveva quasi notato tutte queste differenze, finché non gli è stato chiesto di alcuni suoi connazionali.

Naturalmente conosce Makoto HASEBE, capitano di lunga data della nazionale giapponese. Oppure Daichi KAMADA, il trequartista dell'Eintracht vincitore della Europa League nel 2022. Oppure Takashi INUI, l'ultimo giapponese dell'Eintracht sulla fascia sinistra.

Conosce quindi l'Eintracht: “È uno dei più importanti club del Paese e d'Europa”, ha dichiarato mercoledì. Ha solo un po' freddo, ma per il resto si è ambientato bene. Il giapponese è a Francoforte solo da pochi giorni, prima era in vacanza nel suo Paese.

Nel suo stile di gioco, Kosugi assomiglia al giocatore di cui potrebbe diventare l'erede in estate: il suo baricentro è simile a quello di Nathaniel Brown, l'attuale terzino sinistro dell'Eintracht. Tuttavia, dato che il tedesco-statunitense ha fatto bella figura in questa stagione contro i migliori esterni d'Europa (Lamine Yamal del Barcellona, Michael Olise del Monaco), molto probabilmente cambierà squadra in estate.

Kosugi si inserisce perfettamente nello schema dell'Eintracht per tre motivi. Primo: giocava in Svezia. L'Eintracht ama acquistare giocatori da là perché i prezzi sono più moderati rispetto alla Francia e il campionato non è ancora stato setacciato fino all'ultimo giocatore. Di recente ha scartato Love Arrhov, un centrocampista diciassettenne passato dal Brommapojkarnazu all'Eintracht per 4,6 milioni di euro. Oppure Hugo Larsson, arrivato dal Malmö nel 2003. Forse perché gli svedesi hanno un profilo simile a quello dei tedeschi, pensa Kosugi: “Sono alti più o meno come loro e giocano a calcio in modo simile”.

Ora è il turno di Kosugi, 19 anni, che ha fatto così bene nel suo precedente club, il Djurgårdens IF, che l'Eintracht lo ha ingaggiato per 6,5 milioni di euro. In Conference League, il club di Stoccolma è arrivato in semifinale, dove è stato sconfitto dal Chelsea. Nel campionato svedese, che segue il calendario solare, Kosugi ha segnato cinque gol in 28 partite. I tifosi del club dicono: era il giocatore più appariscente del Djurgården.

Secondo: Kosugi viene dal Giappone. L'Eintracht ha una lunga tradizione con i giocatori giapponesi, a partire dall'attaccante Naohiro Takahara (12/38 con l'Eintracht nel 2006-08, ndr). Da quando Hasebe ha guidato temporaneamente l'Eintracht in campo, il club è diventato famoso nel suo Paese natale. Il club di Francoforte collabora con l'Urawa Red Diamonds, la squadra di Hasebe.

Un collaboratore giapponese gestisce il canale Instagram internazionale dell'Eintracht. Oltre a Kosugi, qualche settimana fa è arrivato a Francoforte anche il giovane attaccante Keito Kumashiro.

E con Ritsu Doan, l'Eintracht ha ingaggiato in estate uno dei giocatori più famosi del Paese. Anche perché la dirigenza del club si aspetta da questi giocatori un successo in termini di marketing.

Terzo: Kosugi arriva, ma il suo posto è ancora occupato. Solo in estate il terzino sinistro Brown cambierà squadra, presumibilmente dopo i Mondiali, se tutto andrà secondo i piani. “Voglio seguire le sue orme e arrivare al suo livello”, ha detto il giapponese parlando di Brown. Keita Kosugi ha ora sei mesi di tempo per abituarsi al ritmo della Bundesliga.

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