Die Werkself will lernen – und gewinnen


FOTO: AP (ARCHIV)
Ernest Poku im Zweikampf mit Kölns Jan Thielmann (r.). 
Der Leverkusener hatte sich im Derby verletzt, fiel ein Spiel 
aus und ist jetzt wieder einsatzbereit.

Für Bayer Leverkusen steht das erste Spiel des Jahres an. Trainer Kasper Hjulmand sieht seine Mannschaft gut gerüstet für das Duell gegen den VfB Stuttgart, das wichtige Signale im Kampf um die Champions-League-Plätze setzen könnte.

„Es treffen zwei sehr gute Mannschaften aufeinander, 
die nach vorne spielen, hoch pressen und viele Ideen haben. 
Das wird ein super Spiel“
   - Kasper Hjulmand Trainer von Bayer 04

10 Jan 2026
Rheinische Post Opladen
VON SEBASTIAN BERGMANN

Spielt die Werkself an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen den VfB Stuttgart so, wie sie Trainer Kasper Hjulmand zufolge in der zurückliegenden Woche trainiert hat, dürfte sie beste Chancen auf die nächsten drei Punkte haben. „Wir sind sehr gut aus der Pause gekommen und hatten eine gute Energie im Training. Wir sind bereit für die nächste Phase mit neun Spielen in vier Wochen – und auch für ein Topspiel gegen Stuttgart“, sagte der 53-Jährige.

Die Rheinländer haben die letzten drei Ligaspiele vor dem Jahreswechsel gewonnen und auch spielerisch immer besser in die Saison gefunden. Diesen Trend will die Mannschaft in der ersten Partie des Jahres nun bestätigen. Doch auch der nächste Gegner kommt mit Rückenwind in die BayArena. 26 Punkte stehen für die Schwaben nach 15 Spielen in der Bilanz. Damit spielen sie die bisher zweitbeste Saison seit dem Gewinn der Meisterschaft 2007 – und sind ein direkter Konkurrent der Leverkusener im Kampf um die Champions-League-Plätze.

Coach Hjulmand findet großen Gefallen an Partien gegen Gegner diesen Kalibers. Er sagte: „Ich erwarte ein besonderes Spiel. Es treffen zwei sehr gute Mannschaften aufeinander, die nach vorne spielen, hoch pressen und viele Ideen haben. Das wird ein super Spiel.“Seine Mannschaft sei darauf vorbereitet und wisse, was zu tun ist. Mit einem Sieg kann die Werkself die Schwaben auf sechs Punkte distanzieren – ein zusätzlicher Anreiz für Hjulmand und seine Profis und die Möglichkeit, gleich zum Start ein Signal an die Konkurrenz zu senden.

„Spiele gegen Dortmund, Leipzig, Hoffenheim, Stuttgart und Frankfurt sind eine super Möglichkeit, um sich ein bisschen Luft zu verschaffen“, sagte Hjulmand und betonte: „Ich liebe Spiele gegen Top-Mannschaften – auch, um etwas über uns selbst zu lernen. Wie weit sind wir schon? Welche Möglichkeiten haben wir, uns zu verbessern? Genau deshalb liebe ich es, gegen solche Mannschaften zu spielen. Es wäre top, wenn wir am Samstagabend mit drei Punkten ins Bett gehen könnten.“

Fest steht derweil, dass zwei Konkurrenten an diesem Wochenende nichts Zählbares mitnehmen werden: Die Partien FC St. Pauli gegen RB Leipzig und Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim wurden aufgrund der Extremwetterlage im Norden Deutschlands bereits am Tag zuvor abgesagt. Ähnliches befürchtet Hjulmand mit Blick auf die eigene Partie in der BayArena nicht. „Ich glaube nicht, dass es mit dem Wetter bei uns so schlimm wird. Außerdem komme ich aus Dänemark – und bin Schlimmeres gewohnt.“

Personell hatte der Trainer der

Leverkusener fast ausschließlich Positives zu berichten. Exequiel Palacios ist nach seiner OberschenkelOP wie erwartet noch nicht bereit für einen Einsatz, ansonsten aber stehen dem Coach mit Ausnahme der Afrika-Cup-Teilnehmer Ibrahim Maza, Eliesse Ben Seghir und Christian Kofane alle Spieler zur Verfügung. Das gilt auch für Loic Badé und Ernest Poku. Während der Franzose beim Trainingsauftakt vorigen Sonntag noch wegen einer Erkältung gefehlt hatte, konnte Poku aufgrund von Oberschenkelproblemen nur eingeschränkt trainieren. „In den vergangenen Tagen konnten sie aber beide alles mitmachen. Sie sind bereit“, versicherte Hjulmand.

Freiwillig verzichten wird der Werksklub derweil auf einen Einsatz von Edmond Tapsoba. Der Innenverteidiger war am Dienstag mit Burkina Faso aus dem Afrika-Cup ausgeschieden und wäre theoretisch einsetzbar. Allerdings bekam er von Bayer ein paar Tage Sonderurlaub, um das Turnier und die Strapazen physisch und mental zu verarbeiten. „Er bekommt etwas Ruhe und Zeit mit der Familie. Wir erwarten ihn in der nächsten Woche zurück“, sagte Hjulmand. Ob es für den 26-Jährigen schon für einen Einsatz am Dienstag (20.30 Uhr) beim Hamburger SV reicht, ließ der Däne offen. „Wir werden sehen, was passiert.“

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Bayers Trainer Hjulmand sorgt sich um Grönland

10 Jan 2026 - Rheinische Post Opladen

(nos/dpa) Am Tag vor dem Pflichtspielauftakt gegen den VfB Stuttgart hat Bayers dänischer Trainer Kasper Hjulmand seine bemerkenswerten Grönland-Aussagen unterstrichen und die Beweggründe erläutert. Es gehe ihm „um grundlegende Menschenrechte, um etwas Grundlegendes im Leben“, sagte der 53-Jährige. Bei den Dingen, an denen er beteiligt sei, wolle er versuchen, „die Welt zu einem besseren Ort für die nächste Generation zu machen“.

Zuvor hatte Hjulmand in einer Neujahrsbotschaft bei „LinkedIn“, dem größten beruflichen sozialen Netzwerk der Welt, seine „herzlichsten Gedanken“an das „wunderschöne grönländische Volk“gesendet. In dem Beitrag kritisierte der Fußballtrainer indirekt die Politik des US-Präsidenten Donald Trump, der zuletzt den Anspruch auf das zu Dänemark gehörende Grönland bekräftigt hatte.

Hjulmand schrieb von einer „verrückten und sich schnell verändernden Welt, in der der Feind für manche Führungspersönlichkeiten Wissen, internationale Strukturen, Dialog und Respekt für kulturelle Unterschiede“seien. „Für Menschen wie sie ist die Welt für Raubtiere“, schrieb der frühere dänische Nationalcoach: „Aber es gibt einen anderen Weg. Ich hoffe auf mehr Menschlichkeit, Empathie und Liebe.“

Hjulmand, der mit der Grönländerin Maliina Abelsen liiert ist, erläuterte seine Aussagen. Es sei „nichts Politisches“, auch wenn manche Leute dies behaupteten. „Ich habe noch nie etwas zu politischen Themen gesagt. Es geht nicht um links und rechts“, sagte Hjulmand. Er denke einfach, „dass wir jeden, wo auch immer wir auf der Welt sind, mit Respekt und Empathie behandeln und ein kleines bisschen positive Schwingungen nach draußen geben sollten“. Er sei zwar „Trainer, aber ich bin in erster Linie auch ein Mensch“.

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FOTO: AP (ARCHIVIO)
Ernest Poku in duello con Jan Thielmann (a destra) del Colonia.
Il giocatore del Leverkusen si era infortunato nel derby, ha saltato una partita,
ma ora è di nuovo pronto a scendere in campo.

Il Werkself vuole imparare – e vincere

Per il Bayer Leverkusen è in programma la prima partita dell'anno. L'allenatore Kasper Hjulmand ritiene che la sua squadra sia ben preparata per lo Stoccarda, uno scontro diretto che potrebbe dare segnali importanti nella lotta per i posti nella prossima Champions League.

"Si affrontano due ottime squadre,
che giocano in avanti, pressano alto e hanno molte idee.
Sarà una partita fantastica"
   - Kasper Hjulmand, allenatore del Bayer 04

10 gennaio 2026 - Rheinische Post Opladen
DI SEBASTIAN BERGMANN

Se sabato (ore 18:30/Sky) il Werkself giocherà contro lo Stoccarda come si è allenato la scorsa settimana, secondo il suo allenatore Kasper Hjulmand, avrà ottime possibilità di conquistare i prossimi tre punti. “Siamo tornati molto bene dalla pausa e abbiamo avuto una buona energia in allenamento. Siamo pronti per la prossima fase con 9 partite in 4 settimane e anche per una partita importante contro lo Stoccarda”, ha detto il 53enne.

I renani hanno vinto le ultime 3 partite di campionato prima della fine del 2025 e hanno anche migliorato il loro gioco nel corso della stagione. La squadra vuole confermare questa tendenza nella prima partita del 2026. Ma anche il prossimo avversario arriva alla BayArena con il vento in poppa. Dopo 15 partite, gli svevi hanno totalizzato 26 punti. Stanno quindi disputando la loro seconda migliore stagione dal titolo vinto nel 2007 e sono diretti concorrenti del Leverkusen nella lotta per i posti in Champions League.

L'allenatore Hjulmand apprezza molto le partite contro avversari di questo calibro. Ha dichiarato: "Mi aspetto una partita speciale. Si scontreranno due ottime squadre che giocano all'attacco, pressano alto e hanno molte idee. Sarà una partita fantastica". La sua squadra è pronta e sa cosa fare. Con una vittoria, il Werkself può distanziare gli svevi di sei punti: un ulteriore incentivo per Hjulmand e i suoi professionisti e l'opportunità di inviare un segnale alla concorrenza fin dall'inizio.

“Le partite contro Dortmund, Lipsia, Hoffenheim, Stoccarda e Francoforte sono un'ottima occasione per prendere un po' di respiro”, ha detto Hjulmand, sottolineando: "Adoro le partite contro le squadre di vertice, anche per imparare qualcosa su noi stessi. A che punto siamo? Quali possibilità abbiamo di migliorare? È proprio per questo che adoro giocare contro squadre del genere. Sarebbe fantastico se sabato sera potessimo andare a dormire con tre punti in tasca.

Una cosa è certa: questo fine settimana due dirette concorrenti non porteranno a casa alcun punto. Le partite St. Pauli-Lispia e Werder Brema-Hoffenheim sono state rinviate già il giorno prima a causa delle condizioni meteorologiche estreme nel nord della Germania. Hjulmand non teme nulla di simile per la propria partita alla BayArena. “Non credo che il tempo sarà così brutto da noi. Inoltre, vengo dalla Danimarca e sono abituato a condizioni peggiori”.

Per quanto riguarda la rosa, l'allenatore del Leverkusen ha avuto quasi solo notizie positive da riferire. Exequiel Palacios, come previsto, non è ancora pronto per giocare dopo l'intervento chirurgico alla coscia, ma per il resto l'allenatore ha a disposizione tutti i giocatori, a eccezione di Ibrahim Maza, Eliesse Ben Seghir e Christian Kofane, che partecipano alla Coppa d'Africa. Lo stesso vale per Loic Badé ed Ernest Poku. Mentre il francese era assente all'inizio degli allenamenti domenica scorsa a causa di un raffreddore, Poku ha potuto allenarsi solo in modo limitato a causa di problemi alla coscia. “Negli ultimi giorni, però, entrambi hanno potuto partecipare a tutte le attività. Sono pronti”, ha assicurato Hjulmand.

Il club rinuncia volontariamente all'impiego di Edmond Tapsoba. Il difensore centrale è stato eliminato martedì dalla Coppa d'Africa con il Burkina Faso e sarebbe teoricamente disponibile. Tuttavia, il Bayer gli ha concesso alcuni giorni di ferie speciali per consentirgli di riprendersi fisicamente e mentalmente dal torneo e dalle fatiche sostenute. “Si prenderà un po' di riposo e passerà del tempo con la famiglia. Lo aspettiamo di ritorno la prossima settimana”, ha detto Hjulmand. Il danese non ha chiarito se il 26enne sarà già pronto per giocare martedì (alle 20:30) contro l'Amburgo. “Vedremo cosa succederà”.

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L'allenatore del Bayer, Hjulmand, preoccupato per la Groenlandia

10 gennaio 2026 - Rheinische Post Opladen

(nos/dpa) Alla vigilia della partita di campionato contro lo Stoccarda, l'allenatore danese del Bayer, Kasper Hjulmand, ha ribadito le sue sorprendenti dichiarazioni sulla Groenlandia e ne ha spiegato le motivazioni. Si tratta di “diritti umani fondamentali, di qualcosa di essenziale nella vita”, ha affermato il 53enne. Nelle cose in cui è coinvolto, vuole cercare di “rendere il mondo un posto migliore per la prossima generazione”.

In precedenza, in un messaggio di Capodanno pubblicato su “LinkedIn”, il più grande social network professionale al mondo, Hjulmand aveva inviato i suoi “più cordiali pensieri” al “meraviglioso popolo groenlandese”. Nel post, l'allenatore di calcio ha criticato indirettamente la politica del presidente degli Stati Uniti Donald Trump, che recentemente ha ribadito la rivendicazione sulla Groenlandia, appartenente alla Danimarca.

Hjulmand ha scritto di un “mondo folle e in rapido cambiamento, in cui per alcuni leader il nemico è la conoscenza, le strutture internazionali, il dialogo e il rispetto delle differenze culturali”. “Per persone come loro, il mondo è una giungla”, ha scritto l'ex Ct della nazionale danese: “Ma c'è un'altra strada. Spero in più umanità, empatia e amore”.

Hjulmand, che ha una relazione con la groenlandese Maliina Abelsen, ha spiegato le sue dichiarazioni. Non si tratta di “niente di politico”, anche se alcune persone lo sostengono. “Non ho mai detto nulla su questioni politiche. Non si tratta di destra o sinistra”, ha affermato Hjulmand. Pensa semplicemente “che dovremmo trattare tutti, ovunque ci troviamo nel mondo, con rispetto ed empatia e trasmettere un po' di vibrazioni positive all'esterno”. È vero che è “un allenatore, ma prima di tutto sono anche un essere umano”.

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