5 Sammer-Hammer


7 Jan 2026 - Sport BILD

Matthias Sammer arbeitet als externer Berater für Borussia Dortmund – dort war er als Spieler und als Trainer Meister, holte zudem 1997 die Champions League. Er lebt mit seiner Familie in MünchenGrünwald. Für das Interview mit SPORT BILD im „Paulaner am Nockherberg“nahm er sich drei Stunden Zeit

SPORT BILD: Herr Sammer, Chefkritiker, externer Berater, Motzki: Wie würden Sie Ihre Aufgabe bei Borussia Dortmund selbst beschreiben?


Niko Kovac wurde am 2. Februar 2025 Trainer bei Borussia Dortmund. Mit einem starken Schlussspurt schaffte er noch die Qualifikation für die Champions League

MATTHIAS SAMMER (58): Die Benennung war mir in meinem ganzen Leben egal. Die Position ebenso, egal wo. Mein Ziel ist – simpel ausgedrückt: Ich will gewinnen. Ich versuche zu analysieren, wo ich bin und ob gewinnen realistisch ist. Meistens war das bei meinen Stationen realistisch. In Bezug auf Dortmund ist mein erstes Bestreben, dass wir von „gut“auf „sehr gut“kommen.

Was in Dortmund aber nicht allen gefällt.

Ich versetze mich manchmal in die Lage, was der Verein Borussia Dortmund zu mir sagen würde, wenn er reden könnte. Und der würde zu mir sagen, dass wir unbedingt sehr gut werden müssen. Das wollen auch die Fans. Und deshalb versuche ich, so zu handeln.

Sie haben gesagt, Dortmund sei „harmoniesüchtig“. Braucht der BVB noch mehr Sammer?

Das wäre anmaßend und größenwahnsinnig. Ich mache nicht alles richtig. Aber ich versuche, dem Klub zu dienen und ihn besser zu machen. Das habe ich von Uli Hoeneß gehört, gelernt und wahrgenommen. Streitbar, auch mal nicht für alle gleich zu verstehen – aber alles immer für den Klub, nichts für sich. Ich will einfach nur gewinnen. Genauso wie der BVB. Wenn ich Raum zur Verbesserung sehe, benenne ich das. Und damit eines klar ist: Ich bin nicht der Verkäufer von Borussia Dortmund. Um die ganzen positiv erreichten Ergebnisse im letzten Jahrzehnt aufzuzählen, bin ich nicht da. Dettmar Cramer hat gesagt: „Solange besser möglich ist, ist gut nicht gut genug.“Das ist auch meine Prämisse. Auf die Frage, ob wir zu harmoniesüchtig sind, stelle ich die Gegenfrage: Ist der Leistungssport rau oder eine Kuschelzone? Ich würde sagen: Ersteres. Er ist rau und nicht immer einfach.

Ist es in Dortmund zu kuschelig?

In Dortmund ist es wunderbar, ich liebe diesen Klub. Aber um Dinge, die man liebt, muss man auch kämpfen.

Erkennen Sie in Dortmund Gefahren?

Dortmund hat es in den letzten Jahren nicht an der Qualität, sondern oft an der Konstanz gefehlt. Und dass man im Moment, wo es darauf ankam, nicht die Top-Leistung abrufen konnte. Ich bin ein Wühler für Ursachen, damit daraus Verbesserungen entstehen können.

Und diese Ursachen benenne ich manchmal deutlicher, als man das intern oder extern teilweise hören will. Gleichzeitig versuche ich, Lösungen aufzuzeigen.

Hat Niko Kovac die gleichen Gefahren wie Sie erkannt?

Niko ist ein erfahrener, wunderbarer Mensch und Trainer. Er hat klare Richtlinien, einen klaren Führungsstil. Das trägt Niko in sich. Auch zum jetzigen Zeitpunkt ist er im persönlichen Austausch ein großartiger Fachmann. Ich schätze bei ihm die Konzentration auf das Wesentliche total. Niko ist außergewöhnlich. Ich würde ihn gerne in Schutz nehmen, damit er nicht in einer Schublade steckt: Weder Ottmar Hitzfeld, Jupp Heynckes noch Carlo Ancelotti gehörten zu der Kategorie Trainer, die den Fußball mit ihrem Stil außergewöhnlich geprägt haben. Aber sie waren sehr erfolgreich. Und das ist das Wesentliche. Wir sollten sehen, was Niko faktisch verbessert hat: weniger Gegentore, mehr erzielte Tore. Bessere Körperlichkeit, besserer Geist.

Kann Kovac für Dortmund ein Titel-Trainer sein?

Definitiv.

Dennoch gab es Kritik, weil es zuletzt aus zehn Spielen nur vier Siege gab.
Entschuldigung, aber: Die Partien, die wir nur remis ge spielt haben, hätten wir in der Vergangenheit verloren. Speziell in den Hinrunden.


Julian Nagelsmann und die deutsche Nationalmannschaft starten bei der WM am 14. Juni mit dem Duell gegen Curaçao ins Turnier

Zu Ihrer Zeit als Spieler hatte Dortmund ein klares Gesicht, Charakterspieler wie Sie, Zorc, Chapuisat, Kohler, dazu ein Talent wie Ricken. Welche Spieler sind aktuell das Gesicht des BVB?

Die Geschichte des BVB hat immer in Epochen funktioniert. Von Adi Preißler über Hans Tilkowski, dann Michael Zorc, Nobbi Dickel, die 90er-Jahre mit den genannten Spielern, die Zeit unter Jürgen Klopp. Dortmund war in Epochen erfolgreich und von Persönlichkeiten geprägt. Jetzt hat der Verein mit Lars Ricken einen Geschäftsführer, der einen sehr guten Job macht, weil für ihn der Fußball im Mittelpunkt steht. Das ist wunderbar.

Wo steht der BVB?

Im Moment ist Dortmund sicher gut genug, um in der Meisterschaft unter die ersten vier zu kommen. Ich glaube aber auch, dass wir die Begeisterung, die Freude und das Unbequeme schaffen könnten, um auf das „i“ein Pünktchen stellen zu können.

Auch eine gute Definition: Sammer, der „i-PünktchenSucher“…

Wenn ihr wollt, nennt mich so (lacht)!

Sie haben auf die Frage nach dem Gesicht des BVB aber auch keinen einzigen Spieler aus dem aktuellen BVB-Kader genannt.

Ich habe das Gefüge genannt und definiert. Die Spieler werden in ihrer Rolle wachsen, um Typen zu werden. Es sind einige auf dem Weg dorthin, das tut auch mal weh und nervt. Ich bin überzeugt, dass wir Spieler haben, die das Potenzial in sich tragen. Mir hat damals Ottmar Hitzfeld sehr früh geholfen, in diese Rolle zu wachsen.

Er hat Sie früh gefördert, wollte sie mit 25 zum Kapitän machen.

Führung bedeutet, Menschen zu unterstützen, das zu werden, was sie in sich tragen – und die letzten fünf Prozent rauszuholen, was sie selbst noch nicht erkennen können. Diese Spieler gibt es definitiv in Dortmund. Wir dürfen das auch stärker herausarbeiten und benennen beim BVB, ich werde es aber öffentlich bewusst nicht nennen. Das ist nicht meine Aufgabe.

Wie deutlich sprechen Sie die Dinge intern an?

Alles von dem, was ich hier sage, sage ich auch intern. Und noch Wesentliches mehr. Die Leute fragen sich oft, was ein Sportlicher Berater macht: Ich stelle meine komplette Erfahrung aus 41 Jahren, in denen ich in nahezu allen Bereichen des Profifußballs nicht ganz so unerfolgreich war, zur Verfügung.

Was aber ganz klar ist: Ich bin nicht mehr in der Position, in der ich letztlich der Entscheider bin. Ich bin Berater und kann nur unterstützen.

Das heißt: Intern haben Sie die Führungsspieler benannt.

Ja klar, das ist auch meine Aufgabe. Weil ich weiß und überzeugt bin, dass erfolgreiche Mannschaften eine klare Hierarchie brauchen.

Ihre Empfehlung bezüglich einer Deadline für Nico Schlotterbeck war aber recht klar.

Da wurde meine Aussage etwas falsch in den Zusammenhang gesetzt. Ich hatte nicht explizit über den Fall Schlotterbeck gesprochen. Mir ging es grundsätzlich um Klarheit. Denn Unklarheit schafft Alibis.

Kann Karim Adeyemi für Dortmund ein Spieler wie Arjen Robben oder Franck Ribéry für Bayern werden?

Karim hat außergewöhnliche Fähigkeiten, da gilt es nun, eine Konstanz reinzubekommen. Karim ist ein Individualist. Sein linker Fuß, Schnelligkeit, Abschluss – das sind außergewöhnliche Fähigkeiten. Wenn diese Qualitäten in Konstanz umgewandelt werden, können wir Karim in Verbindung mit Arjen und Franck bringen. Diese beiden Spieler haben natürlich zig Meisterschaften und die Champions League gewonnen, sie sind Granden. Aber auch sie hatten teilweise einen steinigen Weg hinter sich, es gab Widersprüche, es ging nicht von heute auf morgen. Deshalb ist Karim mit seinem Profil ganz, ganz spannend für Borussia Dortmund.


Ungeachtet dessen, dass er immer wieder für Eskapaden sorgt? Wie zuletzt bei seiner Auswechslung gegen Gladbach, oder ist es besser, ihn zu verkaufen?

Karim befindet sich noch in seiner Entwicklung, seine Emotionen hat er noch nicht immer hundert Prozent im Griff. Der Verein hat ihn im letzten Fall entsprechend ermahnt und sanktioniert. Das war richtig. Aber jetzt, glaube ich, ist es der richtige Weg, ihm zu helfen und zu unterstützen, damit er gemeinsam mit uns den richtigen Weg findet, um ein absoluter TopProfi zu werden.

Weg vom BVB, hin zur Nationalmannschaft: Kann die Mannschaft von Julian Nagelsmann die WM 2026 gewinnen?

Es mag zum jetzigen Zeitpunkt einige überraschen, aber: Ja, wir können Weltmeister werden!

Da überraschen Sie uns tatsächlich – wollen Sie dem noch etwas hinzufügen?

Auf jeden Fall. Denn diese Aussage ist an Bedingungen geknüpft. Ich glaube, dass zu dem Zeitpunkt der WM die Qualität – ohne neue Verletzungen und mit den Rückkehrern – sehr groß sein kann. Wenn es die Verantwortlichen um Julian Nagelsmann und Rudi Völler schaffen, die Mannschaft in der bestmöglichen körperlichen Verfassung dorthin zu organisieren, dann verfügen wir in jedem Mannschaftsteil über genug individuelle Qualität. Wir können über die Spiele und die Gegner einen Flow entwickeln, eine WM-Euphorie kann dann in der Mannschaft und in ganz Deutschland entstehen.

Als Favoriten werden eher Spanien, England, Frankreich, Argentinien genannt.

Aber die interessieren mich dann nicht! Mich interessieren die Punkte, die ich benannt habe und die WIR beeinflussen können. Wenn das zum Start des Turniers gelingt, sind wir stark. Und wir müssen alle wieder davon überzeugt sein, dass wir eine Turniermannschaft sind. Uns hat man erst bezwungen, wenn wir geschlagen im Bus sitzen. Das muss wieder in die Köpfe unserer Spieler!

Wo sehen Sie Joshua Kimmich? Rechts? Im Zentrum?

Jo Kimmich ist ein feiner Mensch, ein sauberer Charakter. Manchmal ist er fast zu lieb. Als er nicht lieb war, haben einige auf ihn draufgehauen, es gab plötzlich sportliche Kritik: Er sei kein echter Sechser. Das habe ich nie verstanden. Denn dann hätte z. B. PSG nie die Champions League gewinnen dürfen. Die haben nämlich auch keinen klassischen Sechser.

Also muss er für Sie zentral spielen?

Jo ist ein Leader. Ein Leader ist für mich im Zentrum besser positioniert. Ich möchte Jo ermutigen, dass er nicht auf die Kritiker hören soll. Er darf ruhig noch unbequemer werden. Und wenn’s dann mal um ihn herum einsam wird, dann kann er mich anrufen. Ich werde ihn immer unterstützen.

Kann Nick Woltemade der WM-Mittelstürmer sein?

Definitiv. Ich habe den Spieler bei der U21-EM intensiv beobachtet. Allerdings kann es sein, dass auch mal ein anderer Spielertyp für gewisse Phasen gebraucht wird, der noch mehr Wucht hat, wie zum Beispiel ein Füllkrug oder Kleindienst. Woltemade kann unser WMStürmer sein, die anderen beiden die Spezialisten für gewisse Momente.

Die Außenverteidiger werden seit langer Zeit als Problemzone gesehen.

Habt ihr Nathaniel Brown in der Champions League gesehen? Er hat Lamine Yamal gut bespielt. Er ist schnell, technisch stark, wendig. Er kann sich noch weiterentwickeln. Wir sollten aufhören, nach Ausreden zu suchen, warum es nicht funktionieren kann. Zudem sollten wir Julian Nagelsmann nicht dafür kritisieren, dass er das Ziel ausgegeben hat, Weltmeister werden zu wollen. Wenn das nicht unser Ziel ist, versteh ich die Welt nicht mehr.

Muss Manuel Neuer zurückgeholt werden?

Manuel ist ein Weltklasse-Torhüter mit einer Weltklasse-Ausstrahlung. Dazu kommt ein Weltklasse-Charakter. Wenn man mich heute fragen würde, wäre meine Antwort „Ja“! Denn Manuel ist so gut, dass man ihn mitnehmen muss. Ich sehe keine Konstellation, in der Manuel der Gruppe nicht guttun würde. Dafür muss er selbst das aber auch wollen. Manuel steht für das angesprochene Außergewöhnliche. Selbst wenn ihn das Alter zwei, drei Prozentpunkte kostet, ist er immer noch außergewöhnlich.

Muss Lennart Karl beim Turnier dabei sein?


Immer noch mächtiger Bayern-Patron: Uli Hoeneß Zum Interview mit SPORT BILD bestellte sich Sammer Wasser sowie Kaffee mit Hafermilch

Wenn Lennart im März, April immer noch konstant auf diesem Level spielt und körperlich in der Verfassung ist, sind wir uns alle einig, dass er auffällig gut ist. Karl kann dribbeln, ist wendig, torgefährlich, verfügt über einen super linken Fuß. Ich glaube, Karl hat gute WM-Chancen. Er kann der Mannschaft etwas geben und beim Turnier reinwachsen. Alter sollte bei der Nominierung keine Rolle spielen.

Wie sehen Sie Florian Wirtz, der in Liverpool Anlaufschwierigkeiten hat?

Wirtz kann UND muss Deutschland helfen. Veränderungen bedeuten manchmal Einschnitte, wo man sich neu beweisen muss. Dazu ist die Konstellation in Liverpool etwas unruhig. Schwankungen sind bei Veränderungen normal. Ein Beispiel: Kevin Keegan hat in Hamburg ein Jahr gebraucht, sich zu adaptieren. Ein Jahr dachte man: Was haben wir da für eine Mickey Mouse? Dann wurde er im zweiten Jahr die „Mighty Mouse“und „Europas Fußballer des Jahres“. Alles, was ich aus Liverpool höre, ist: Wirtz arbeitet gut, er spielt nicht so schlecht. In körperlich bestem Zustand wird er das deutsche Spiel prägen. Die Kritik, die ihm nun widerfährt, ist in meinen Augen überzogen.

Viel Kritik gab es auch für Nagelsmanns früheren CoTrainer Sandro Wagner, der in Augsburg nach wenigen Monaten wieder gehen musste.

Als junger Trainer konnte er nicht den gesamten Verein, der doch schon eine Größe hat, auf den Schultern tragen. Veränderungen und Systemwandel gehen nicht von heute auf morgen. Ich hoffe inständig, dass die Leute verstehen: Wir brauchen in Deutschland Leute wie Sandro Wagner. Mit der Persönlichkeit, mit dem Fachwissen, aber auch seinen Ecken und Kanten. Die Entwicklung von jungen Wilden wie ihm ist für uns in Deutschland extrem wichtig. Sandro darf sich nicht unterkriegen lassen.


Sammer traut den Bayern den Gewinn der Champions League zu – wenn sie so auftreten wie beim Sieg in Paris (2:1)

Sie verließen 2016 den FC Bayern nach vier Jahren und dem Triple 2013, einer Ihrer Nachfolger ist Max Eberl. Wie sehen Sie dessen Entwicklung, bei der er auch von Uli Hoeneß teilweise hart kritisiert wurde?

Die Aussagen von Uli Hoeneß waren unangenehm für Max, für die Leute draußen vielleicht sogar drüber. Aber: Bayern München ist Ulis Kind. Er beschützt sein Kind. Und das geht so weit, dass es manchmal auch zulasten von Menschen oder Mitarbeitern geht. Das kann man kritisch sehen, ist aber auch die höchste Form der Professionalität. Max Eberl ist immer ruhig geblieben. Er hat es selbst gesagt: Bayern München ist großartig, aber nicht immer einfach. Die Erwartungshaltungen steigen in den Himmel, im Prozess der Eingewöhnung kann es Differenzen geben. Und im Übrigen: Nahezu alle Personalentscheidungen beim derzeit so erfolgreichen FC Bayern, ob Trainer oder Topspieler, tragen die Handschrift von Max Eberl.

Wie bewerten Sie den Kosmos FC Bayern mit all seinen Besonderheiten?

Nun ja, Uli Hoeneß und KarlHeinz Rummenigge sind ja weiter da. Genauso Jan-Christian Dreesen. Das sind starke Kräfte, die dort wirken. Max muss das halt manchmal aushalten. Aber es gibt nur eine Lösung: sich im Austausch nicht abzukoppeln – sondern alles rund um den sportlichen Erfolg auszurichten und sich darauf zu konzentrieren. Das hat Max fantastisch gemacht, gemeinsam mit Christoph Freund und Vincent Kompany. Max hat nur ein Problem: Bei Bayern München ist Fußball Tagesarbeit. Du musst immer liefern, jeden Tag. Aber diese Stürme so überstanden zu haben und die Arbeit stabilisiert zu haben, ist eine große Leistung von Max. Mannschaft, er, Freund, Kompany: Das ist eine Einheit. Und was darum passiert: Da wird es Max nicht immer allen recht machen können. Max sorgt dafür, dass dort jeder Tag wie ein ChampionsLeague-Finale ist.

Gewinnt Bayern die Champions League 2026?

Wenn sie das Niveau vom Spiel in Paris konservieren können. Das war eine neue Dimension von Fußball, fast unmenschlich. Und wenn sie an einem Tag, an dem sie physisch nicht so stark drauf sind, spüren: Wir können auch mit Persönlichkeit gewinnen, nicht nur mit einer Art von Fußball. Mit einem Plan B. So wie in der zweiten Halbzeit gegen PSG, als mit Leidenschaft und Charakter verteidigt wurde.

Harry Kane ist dabei ein zentraler Spieler. Würden Sie mit ihm noch einmal verlängern?

Kane ist auf dem Peak seiner Karriere. Die Frage ist, wie lange er diesen Peak konservieren kann. Das, was er der Mannschaft gibt, ist außergewöhnlich. Noch außergewöhnlicher ist vielleicht nur seine Sachlichkeit. Nun mögen einige denken, dass Sachlichkeit bedeutet, er sei kein Führungsspieler. Aber es gibt diese Art von Spielern, die durch Leistung beeindrucken, nicht viel sprechen und trotzdem Anführer sind. Kane ist ein Vorbild. Ich sehe ihn als Torjäger in einer Kombination aus teilweise Individualist, teilweise Führungsspieler. Diese Verbindung gab es in der Geschichte des Fußballs so gut wie nie. Dazu fällt mir nur ein anderer Spieler ein: Johan Cruyff. Torjäger, Individualist, Anführer: Das eint Cruyff und Kane.

***

Niko Kovac è diventato allenatore del Borussia Dortmund il 2 febbraio 2025. Con un forte sprint finale è riuscito a qualificarsi per la Champions League

5 Colpi di testa di Sammer

7 gennaio 2026 - Sport BILD

Matthias Sammer lavora come consulente esterno per il Borussia Dortmund, dove ha vinto il campionato come giocatore e allenatore, aggiudicandosi anche la Champions League nel 1997. Vive con la sua famiglia a Monaco di Baviera-Grünwald. Per l'intervista con SPORT BILD al “Paulaner am Nockherberg” ha dedicato tre ore del suo tempo.

SPORT BILD: Signor Sammer, critico capo, consulente esterno, brontolone: come descriverebbe il suo ruolo al Borussia Dortmund?

MATTHIAS SAMMER (58): In tutta la mia vita non mi è mai importato nulla della denominazione. E nemmeno della posizione, ovunque fosse. Il mio obiettivo è semplice: voglio vincere. Cerco di analizzare dove mi trovo e se vincere è realistico. Nella maggior parte dei casi, nelle mie esperienze precedenti era realistico. Per quanto riguarda il Dortmund, il mio primo obiettivo è passare da “buono” a “ottimo”.

- Ma questo non piace a tutti a Dortmund.

A volte mi metto nei panni del Borussia Dortmund e immagino cosa mi direbbe se potesse parlare. E mi direbbe che dobbiamo assolutamente diventare molto bravi. Anche i tifosi lo vogliono. Ed è per questo che cerco di agire in questo modo.

- Lei ha detto che Dortmund è “dipendente dall'armonia”. Il BVB ha bisogno di più Sammer?

Sarebbe presuntuoso e megalomane. Non faccio tutto nel modo giusto. Ma cerco di mettermi al servizio del club e di migliorarlo. È quello che ho sentito, imparato e percepito da Uli Hoeneß. Controverso, a volte non comprensibile a tutti, ma sempre tutto per il club, niente per sé stesso. Voglio solo vincere. Proprio come il BVB. Se vedo margini di miglioramento, li segnalo. E che sia chiaro: non sono il venditore del Borussia Dortmund. Non sono qui per elencare tutti i risultati positivi raggiunti nell'ultimo decennio. Dettmar Cramer ha detto: “Finché è possibile migliorare, buono non è abbastanza”. Questa è anche la mia premessa. Alla domanda se siamo troppo assetati di armonia, rispondo con un'altra domanda: lo sport agonistico è duro o è una zona di comfort? Direi la prima. È duro e non sempre facile.

- A Dortmund si sta troppo comodi?

A Dortmund è meraviglioso, adoro questo club. Ma per le cose che si amano bisogna anche lottare.

Vede dei pericoli a Dortmund?

Negli ultimi anni a Dortmund non è mancata la qualità, ma spesso la costanza. E il fatto che nei momenti cruciali non si è riusciti a dare il massimo. Sono uno che cerca le cause, affinché possano nascere dei miglioramenti.

E talvolta nomino queste cause in modo più esplicito di quanto si voglia sentire internamente o esternamente. Allo stesso tempo cerco di indicare delle soluzioni.

Niko Kovac ha individuato gli stessi pericoli che ha individuato lei?

Niko è una persona e un allenatore esperto e meraviglioso. Ha linee guida chiare, uno stile di leadership chiaro. Niko ha queste qualità innate. Anche in questo momento, nei nostri scambi personali, è un grande professionista. Apprezzo molto la sua capacità di concentrarsi sull'essenziale. Niko è straordinario. Vorrei difenderlo, affinché non venga etichettato: né Ottmar Hitzfeld, né Jupp Heynckes, né Carlo Ancelotti appartenevano alla categoria di allenatori che hanno influenzato in modo straordinario il calcio con il loro stile. Ma hanno avuto molto successo. E questo è l'essenziale. Dovremmo vedere cosa Niko ha effettivamente migliorato: meno gol subiti, più gol segnati. Migliore fisicità, migliore spirito.

Kovac può essere un allenatore vincente per il Dortmund?

Sicuramente.

Tuttavia, ci sono state critiche perché nelle ultime dieci partite ci sono state solo quattro vittorie.

Mi scusi, ma le partite che abbiamo pareggiato le avremmo perse in passato. Soprattutto nel girone di andata.

Julian Nagelsmann e la nazionale tedesca inizieranno il Mondiale il 14 giugno con la partita contro Curaçao.

Ai tempi in cui lei era giocatore, il Dortmund aveva un volto ben definito, con giocatori di carattere come lei, Zorc, Chapuisat, Kohler, oltre a un talento come Ricken. Quali sono attualmente i volti del BVB?

La storia del BVB è sempre stata scandita da epoche diverse. Da Adi Preißler a Hans Tilkowski, poi Michael Zorc, Nobbi Dickel, gli anni '90 con i giocatori citati, il periodo sotto Jürgen Klopp. Il Dortmund ha avuto successo in diverse epoche ed è stato caratterizzato da personalità di spicco. Ora il club ha un amministratore delegato, Lars Ricken, che sta facendo un ottimo lavoro perché per lui il calcio è al centro di tutto. È meraviglioso.

A che punto è il BVB?

Al momento Dortmund è sicuramente abbastanza forte da arrivare tra le prime quattro in campionato. Ma credo anche che potremmo creare l'entusiasmo, la gioia e il disagio necessari per mettere il puntino sulla “i”.

Anche questa è una buona definizione: Sammer, il “cercatore del punto sulla i”...

Se volete, chiamatemi così (ride)!

Alla domanda sul volto del BVB, però, non ha citato nemmeno un giocatore dell'attuale rosa del BVB.

Ho citato e definito la struttura. I giocatori cresceranno nel loro ruolo per diventare dei leader. Alcuni sono sulla buona strada, ma a volte questo è doloroso e fastidioso. Sono convinto che abbiamo giocatori che hanno il potenziale per farlo. All'epoca Ottmar Hitzfeld mi ha aiutato molto presto a crescere in questo ruolo.

L'ha promossa presto, voleva nominarla capitano a 25 anni.

Essere leader significa aiutare le persone a diventare ciò che hanno dentro di sé e tirare fuori quell'ultimo cinque per cento che loro stessi non riescono ancora a vedere. Questi giocatori ci sono sicuramente a Dortmund. Potremmo anche sottolinearlo e nominarli più chiaramente al BVB, ma io non lo farò pubblicamente. Non è compito mio.

Con quanta chiarezza affronta questi argomenti internamente?

Tutto ciò che dico qui, lo dico anche internamente. E molto altro ancora. Spesso le persone si chiedono cosa faccia un consulente sportivo: metto a disposizione tutta la mia esperienza di 41 anni, durante i quali ho ottenuto risultati non proprio insuccessivi in quasi tutti i settori del calcio professionistico.

Ma una cosa è chiara: non sono più nella posizione di essere l'ultimo responsabile delle decisioni. Sono un consulente e posso solo fornire supporto.

Ciò significa che internamente ha nominato i giocatori leader.

Sì, certo, anche questo è compito mio. Perché so e sono convinto che le squadre di successo abbiano bisogno di una gerarchia chiara.

La sua raccomandazione riguardo a una scadenza per Nico Schlotterbeck era piuttosto chiara.

La mia dichiarazione è stata contestualizzata in modo un po' errato. Non avevo parlato esplicitamente del caso Schlotterbeck. Mi interessava fondamentalmente la chiarezza. Perché l'ambiguità crea alibi.

Karim Adeyemi può diventare per il Dortmund un giocatore come Arjen Robben o Franck Ribéry per il Bayern?

Karim ha delle capacità straordinarie, ora si tratta solo di ottenere una maggiore costanza. Karim è un individualista. Il suo piede sinistro, la sua velocità, la sua capacità di finalizzazione: sono tutte qualità straordinarie. Se riusciremo a trasformare queste qualità in costanza, potremo affiancare Karim ad Arjen e Franck. Questi due giocatori hanno vinto innumerevoli campionati e la Champions League, sono dei grandi. Ma anche loro hanno avuto un percorso a volte difficile, ci sono state contraddizioni, non è successo tutto dall'oggi al domani. Ecco perché Karim, con il suo profilo, è molto, molto interessante per il Borussia Dortmund.

Nonostante continui a fare delle bravate? Come recentemente quando è stato sostituito contro il Gladbach, o è meglio venderlo?

Karim è ancora in fase di sviluppo, non ha ancora il controllo totale delle sue emozioni. Il club lo ha ammonito e sanzionato di conseguenza nell'ultimo caso. È stata la cosa giusta da fare. Ma ora, credo che la strada giusta sia aiutarlo e sostenerlo affinché trovi insieme a noi la strada giusta per diventare un professionista di altissimo livello.

Passiamo dal BVB alla nazionale: la squadra di Julian Nagelsmann può vincere i Mondiali del 2026?

Al momento potrebbe sorprendere alcuni, ma sì, possiamo diventare campioni del mondo!

Ci sorprende davvero, vuole aggiungere qualcosa?

Assolutamente sì. Perché questa affermazione è soggetta a condizioni. Credo che al momento dei Mondiali la qualità potrà essere molto alta, senza nuovi infortuni e con il ritorno dei giocatori. Se i responsabili Julian Nagelsmann e Rudi Völler riusciranno a portare la squadra nelle migliori condizioni fisiche possibili, allora avremo abbastanza qualità individuale in ogni reparto. Possiamo sviluppare un flusso positivo attraverso le partite e gli avversari, creando un'euforia mondiale nella squadra e in tutta la Germania.

Come favorite vengono citate piuttosto Spagna, Inghilterra, Francia e Argentina.

Ma quelle non mi interessano! Mi interessano i punti che ho citato e che NOI possiamo influenzare. Se ci riusciremo all'inizio del torneo, saremo forti. E dobbiamo essere tutti nuovamente convinti di essere una squadra da torneo. Saremo sconfitti solo quando saremo seduti sull'autobus. Questo deve tornare nelle teste dei nostri giocatori!

Dove vede Joshua Kimmich? A destra? Al centro?

Jo Kimmich è una persona perbene, un carattere pulito. A volte è quasi troppo gentile. Quando non è stato gentile, alcuni lo hanno attaccato, improvvisamente sono arrivate critiche sportive: non sarebbe un vero centrocampista. Non l'ho mai capito. Perché allora, ad esempio, il PSG non avrebbe mai potuto vincere la Champions League. Anche loro non hanno un centrocampista classico.

Quindi per lei deve giocare al centro?

Jo è un leader. Per me un leader è più adatto a giocare al centro. Vorrei incoraggiare Jo a non ascoltare i critici. Può tranquillamente diventare ancora più scomodo. E se poi si sente solo, può chiamarmi. Lo sosterrò sempre.

Nick Woltemade può essere il centravanti dei Mondiali?

Sicuramente. Ho osservato attentamente il giocatore durante gli Europei Under 21. Tuttavia, è possibile che in determinate fasi sia necessario un altro tipo di giocatore, che abbia ancora più potenza, come ad esempio Füllkrug o Kleindienst. Woltemade può essere il nostro attaccante ai Mondiali, gli altri due gli specialisti per determinati momenti.

Da tempo i terzini sono considerati un punto debole.

Avete visto Nathaniel Brown in Champions League? Ha giocato bene contro Lamine Yamal. È veloce, tecnicamente forte, agile. Può ancora migliorare. Dovremmo smetterla di cercare scuse per spiegare perché non può funzionare. Inoltre, non dovremmo criticare Julian Nagelsmann per aver dichiarato l'obiettivo di voler diventare campioni del mondo. Se questo non è il nostro obiettivo, non capisco più il mondo.

Manuel Neuer deve essere richiamato?

Manuel è un portiere di livello mondiale con un carisma di livello mondiale. A questo si aggiunge un carattere di livello mondiale. Se me lo chiedessero oggi, la mia risposta sarebbe “sì”! Perché Manuel è così bravo che bisogna portarlo con sé. Non vedo alcuna situazione in cui Manuel non sarebbe un bene per il gruppo. Ma per questo deve volerlo anche lui. Manuel rappresenta l'eccezionalità di cui abbiamo parlato. Anche se l'età gli costa due o tre punti percentuali, rimane comunque eccezionale.

Lennart Karl deve partecipare al torneo?

Il potente patron del Bayern: Uli Hoeneß 

Durante l'intervista con SPORT BILD, Sammer ha ordinato acqua e caffè con latte d'avena

Se Lennart continuerà a giocare a questo livello in marzo e aprile e sarà in buona forma fisica, saremo tutti d'accordo sul fatto che è straordinariamente bravo. Karl sa dribblare, è agile, pericoloso in area di rigore e ha un ottimo piede sinistro. Credo che Karl abbia buone possibilità di partecipare ai Mondiali. Può dare qualcosa alla squadra e crescere durante il torneo. L'età non dovrebbe avere alcun peso nella nomina.

Che cosa ne pensi di Florian Wirtz, che sta avendo difficoltà ad ambientarsi a Liverpool?

Wirtz può E deve aiutare la Germania. I cambiamenti a volte comportano tagli, dove bisogna dimostrare nuovamente il proprio valore. A questo si aggiunge la situazione piuttosto instabile a Liverpool. Le fluttuazioni sono normali quando si verificano dei cambiamenti. Un esempio: Kevin Keegan ha impiegato un anno per adattarsi ad Amburgo. Per un anno si è pensato: ma chi è questo Mickey Mouse? Poi, nel secondo anno, è diventato “Mighty Mouse” e “calciatore europeo dell'anno”. Tutto quello che sento dire dal Liverpool è: Wirtz lavora bene, non gioca poi così male. In ottima forma fisica, darà un'impronta al gioco tedesco. Le critiche che gli vengono rivolte ora sono, a mio avviso, esagerate.

Molte critiche sono state rivolte anche all'ex vice allenatore di Nagelsmann, Sandro Wagner, che dopo pochi mesi ha dovuto lasciare Augusta.

Da giovane allenatore, non poteva portare sulle spalle l'intero club, che ha già una certa importanza. I cambiamenti e le trasformazioni del sistema non avvengono dall'oggi al domani. Spero vivamente che la gente capisca: in Germania abbiamo bisogno di persone come Sandro Wagner. Con la sua personalità, la sua competenza, ma anche i suoi lati positivi e negativi. Lo sviluppo di giovani ribelli come lui è estremamente importante per noi in Germania. Sandro non deve lasciarsi abbattere.

Sammer crede che il Bayern possa vincere la Champions League, se giocherà come nella vittoria a Parigi (2-1).

Nel 2016 hai lasciato il Bayern Monaco dopo quattro anni e il triplete del 2013. Uno dei tuoi successori è Max Eberl. Come valuti il suo percorso, che è stato in parte duramente criticato da Uli Hoeneß?

Le dichiarazioni di Uli Hoeneß sono state spiacevoli per Max, forse anche eccessive per chi non era coinvolto direttamente. Ma il Bayern Monaco è il figlio di Uli. Lui protegge suo figlio. E questo arriva al punto che a volte va a discapito delle persone o dei collaboratori. Si può vedere in modo critico, ma è anche la forma più alta di professionalità. Max Eberl è sempre rimasto calmo. Lo ha detto lui stesso: il Bayern Monaco è fantastico, ma non sempre facile. Le aspettative sono alle stelle e nel processo di adattamento possono esserci delle divergenze. E per inciso: quasi tutte le decisioni relative al personale dell'attuale FC Bayern, di grande successo, che si tratti di allenatori o di giocatori di punta, portano la firma di Max Eberl.

- Come valuta il cosmo Bayern con tutte le sue peculiarità?

Beh, Uli Hoeneß e Karl-Heinz Rummenigge sono ancora lì. Così come Jan-Christian Dreesen. Sono figure di grande potere che esercitano la loro influenza. Max a volte deve sopportarlo. Ma c'è solo una soluzione: non isolarsi negli scambi, ma orientare tutto verso il successo sportivo e concentrarsi su quello. Max lo ha fatto in modo fantastico, insieme a Christoph Freund e Vincent Kompany. Max ha solo un problema: al Bayern Monaco il calcio è un lavoro quotidiano. Devi dare il massimo ogni giorno. Ma aver superato queste tempeste e aver stabilizzato il lavoro è un grande risultato di Max. La squadra, lui, Freund, Kompany: sono un'unità. E per quanto riguarda il resto, Max non potrà sempre accontentare tutti. Max fa in modo che ogni giorno sia come una finale di Champions League.

- Il Bayern vincerà la Champions League nel 2026?

Se riuscirà a mantenere il livello della partita di Parigi. Quella è stata una nuova dimensione del calcio, quasi sovrumana. E se in una giornata in cui i giocatori del Bayern non sono fisicamente al meglio sentono che possono vincere anche con la personalità, non solo con un tipo di calcio. Con un piano-B. Come nel secondo tempo contro il PSG, quando hanno difeso con passione e carattere.

- Harry Kane è un giocatore fondamentale. Lo riconfermereste?

Kane è all'apice della sua carriera. La domanda è: per quanto tempo riuscirà a mantenere questo livello? Il contributo che dà alla squadra è straordinario. Forse ancora più straordinario è il suo pragmatismo. Alcuni potrebbero pensare che il pragmatismo significhi che non è un leader. Ma ci sono giocatori che impressionano per le loro prestazioni, non parlano molto eppure sono dei leader. Kane è un modello da seguire. Lo vedo come un attaccante che è in parte individualista e in parte leader. Questa combinazione è stata praticamente inesistente nella storia del calcio. Mi viene in mente solo un altro giocatore: Johan Cruyff. Attaccante, individualista, leader: questo accomuna Cruyff e Kane.

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