Wiedersehen nach acht Jahren – Bayer steht in Hamburg unter Druck


4 Mar 2026 - Rheinische Post
VON SEBASTIAN BERGMANN

LEVERKUSEN - Mit dem Gewinn seiner ersten deutschen Meisterschaft hat der Werksklub 2024 ein neues Zeitalter bei Bayer Leverkusen eingeläutet. Das bislang letzte Gastspiel beim Hamburger SV wirkt dagegen fast wie aus einer anderen Ära: Im Februar 2018 siegten die Rheinländer dank der Tore von Leon Bailey und Kai Havertz mit 2:1 beim damaligen Bundesliga-Dino. An diesem Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) treffen beide Klubs nun erstmals seit acht Jahren wieder aufeinander.

Dass es bis zwei Monate vor Saisonende gedauert hat, ehe sich Hamburg und Leverkusen erneut begegnen, liegt an einem wetterbedingten Spielausfall. Das letzte Hinrundenspiel sollte ursprünglich im Januar stattfinden. Die Werkself war bereits in Hamburg angekommen, als die Deutsche Fußball-Liga die Partie wenige Stunden vor dem Anpfiff wegen „erheblicher Wasserbildung im Dach und damit verbundener statischer Risiken“absagen musste. Dieses Mal spricht alles für eine reguläre Austragung: Für den Anstoß werden ein wolkenloser Himmel und Temperaturen um fünf Grad prognostiziert.

Für Kasper Hjulmands Team stehen im Kampf um die Champions-League-Plätze nun zwei richtungsweisende Auswärtsspiele an. Mit einem Sieg beim heimstarken Aufsteiger, der 19 seiner 26 Punkte im Volksparkstadion geholt hat, könnte Leverkusen bis auf einen Zähler an den Tabellenfünften RB Leipzig heranrücken. Auch der Rückstand auf Hoffenheim und Stuttgart, die derzeit jeweils sechs Punkte mehr aufweisen, ließe sich verkürzen. Am Samstag tritt Bayer dann beim SC Freiburg an.

Zuletzt allerdings präsentierte sich Hjulmands Mannschaft wenig inspiriert. Seit dem Jahreswechsel ist kein spielerischer Fortschritt erkennbar. Das spät erkämpfte 1:1 gegen Mainz 05 am vergangenen Samstag markierte den bisherigen Tiefpunkt dieser Entwicklung. Der Unmut von Klubchef Fernando Carro richtete sich anschließend sowohl gegen die eigene Mannschaft als auch gegen die Schiedsrichterleistung. Nach seiner verbalen Entgleisung in Richtung des Unparteiischen („Wo ist Stieler, dieser Blödmann?“) hat inzwischen der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes Ermittlungen aufgenommen. Der Vorgang werde untersucht, heißt es.

Für den HSV bietet sich im Nachholspiel gegen Leverkusen derweil die Chance, den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter zu vergrößern. „Wir müssen 100 Prozent abrufen. Wenn wir nur ein Prozent weniger geben, haben wir keine Chance“, sagte Hamburgs Trainer Merlin Polzin.

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Ritorno dopo otto anni: il Bayer sotto pressione ad Amburgo

4 marzo 2026 - Rheinische Post
DI SEBASTIAN BERGMANN

LEVERKUSEN - Con la vittoria del suo primo campionato tedesco, la Werkself ha inaugurato nel 2024 una nuova era al Bayer Leverkusen. L'ultima trasferta contro l'Amburgo sembra invece quasi appartenere a un'altra epoca: nel febbraio 2018, grazie ai gol di Leon Bailey e Kai Havertz, il club renano vinse per 2-1 contro l'allora antica dinastia della Bundesliga. Questo mercoledì (ore 20:30/Sky) le due società si incontreranno di nuovo per la prima volta dopo otto anni.

La squadra allenata da Kasper Hjulmand ha ora davanti a sé due partite decisive in trasferta nella lotta per i posti in Champions League. Con una vittoria contro la solida neopromossa, che al Volksparkstadion ha conquistato 19 dei suoi 26 punti, il Leverkusen potrebbe avvicinarsi a -1 dal Lipsia quinto in classifica. Anche il distacco dall'Hoffenheim e dallo Stoccarda, che hanno sei punti in più, potrebbe essere ridotto. Sabato il Bayer affronterà il Friburgo.

Ultimamente, però, la formazione di Hjulmand non si è dimostrata molto ispirata. Dall'inizio dell'anno non si sono registrati progressi nel gioco. L'1-1 conquistato all'ultimo minuto contro il Mainz sabato scorso ha segnato il punto più basso in questa involuzione. Il malcontento del presidente Fernando Carro si è poi rivolto sia contro la propria squadra sia contro la prestazione dell'arbitro. Dopo il suo sfogo verbale nei confronti dell'arbitro (“Dov'è Stieler, quell'idiota?”), la commissione di controllo della Federcalcio tedesca ha avviato un'indagine. Il caso sarà esaminato, si dice.

Per l'HSV, il recupero contro il Leverkusen offre l'opportunità di aumentare ulteriormente il distacco dalla zona retrocessione. “Dobbiamo dare il 100%. Se diamo solo l'1% in meno, non abbiamo alcuna possibilità”, ha dichiarato l'allenatore dell'Amburgo, Merlin Polzin.

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