Ein bisschen mehr muss es schon sein
Der VfB Stuttgart spielt zum sechsten Mal in der Champions League mit durchaus ambitionierten Zielen.
9 Sep 2026 - Rheinische Post
VON TOM HÄBERLEIN
(sid) Joshua Kimmich hat bekanntermaßen seit Jugendtagen nicht mehr für den VfB Stuttgart gespielt – als Kronzeuge für das Potenzial seines ehemaligen Vereins aber taugt er nach wie vor. „Der VfB“, sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft vor eineinhalb Wochen, „braucht sich in diesem Jahr in der Champions League nicht verstecken.“Wer Kimmich kennt, der weiß: Er hat das todernst gemeint, auch wenn die Stuttgarter gerade 1:5 beim FC Bayern untergegangen waren und sein Satz Stirnrunzeln hervorrief.
Bei bislang fünf Teilnahmen an der Königsklasse ist der VfB zweimal bis ins Achtelfinale gekommen, 2003/04 und 2009/10, aber weiter eben noch nicht. Beim bislang letzten Versuch vor zwei Jahren schafften es die Stuttgarter nicht über die neue Ligaphase hinaus. Weshalb Deniz Undav vor der Saison die Ansprüche hochschraubte: „Wir können nicht immer auf die Bundesliga gucken“, sagte er, „wir müssen auch versuchen, dass wir mal eine Runde weiterkommen im internationalen Bereich, und das muss das Ziel sein.“Man wolle, ergänzte Trainer Seabstian Hoeneß am Dienstag, „beeindrucken“.
Besser wäre es, denn der VfB hat sich im Rahmen seiner Möglichkeiten gewaltig ins Zeug gelegt, um sportlich und damit auch finanziell erfolgreich zu sein. Er hat bereits vor der WM den Vertrag mit Undav verlängert, hat Bilal El Khannouss und Ermedin Demirovic trotz Abwerbeversuchen behalten, hat für 25 Millionen Euro sogar noch den hochveranlagten Dzenan Pejcinovic aus Wolfsburg verpflichtet. Deshalb: Als „Return on Investment“versprechen sich die Stuttgarter mehr als nur die 18,62 Millionen Euro Startgeld.
Zum Auftakt empfängt der VfB am Mittwoch den norwegischen Meister Viking Stavanger (18.45 Uhr/Dazn) – der seinerseits am 13. Oktober dann den FC Bayern erwartet. Klar ist, „das nötige Selbstvertrauen haben wir uns geholt“, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nach dem durchaus glanzvollen 4:1 gegen den 1. FC Köln. Zugleich betonte Wohlgemuth: „Es ist die Champions League, da gibt es keine Selbstverständlichkeiten.“Zumal die Norweger mitten in der Saison stecken und im Gegensatz zum VfB einen „gewissen Rhythmus“hätten.
Einen Rhythmus, der beim VfB vor allem Undav noch abgeht. Der neue Kapitän ist eher auffällig unauffällig in die Saison gestartet, Hoeneß verteidigte ihn am Dienstag vehement gegen aufkommende Kritik. „Deniz Undav ist ein ganz großer Bestandteil dessen, dass wir morgen Champions League spielen. Das muss einfach allen klar sein“, betonte Hoeneß. Nach seinen Achillessehnenbeschwerden habe Undav „problemlos trainiert“, ergänzte er: „Er wird morgen dabei sein.“
Dennoch gut, dass sie in Stuttgart Abstand davon genommen haben, El Khannouss und Demirovic ziehen zu lassen. „Das ist immer ein Abwägen aus dem sportlichen Wert des Spielers und dem möglichen Erlös“, erklärte Wohlgemuth die Strategie. El Khannouss (von Beginn an) und Demirovic (eingewechselt für Undav) spielten gegen Köln prompt groß auf. Und an Pejcinovic hat auch Jürgen Klopp Gefallen gefunden. „Er meinte“, berichtete der 21-Jährige vom Gespräch mit dem Bundestrainer, „ich bin auf einem guten Weg.“Laut Kronzeuge Kimmich gilt das für den gesamten VfB.
9 Sep 2026 - Rheinische Post
VON TOM HÄBERLEIN
(sid) Joshua Kimmich hat bekanntermaßen seit Jugendtagen nicht mehr für den VfB Stuttgart gespielt – als Kronzeuge für das Potenzial seines ehemaligen Vereins aber taugt er nach wie vor. „Der VfB“, sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft vor eineinhalb Wochen, „braucht sich in diesem Jahr in der Champions League nicht verstecken.“Wer Kimmich kennt, der weiß: Er hat das todernst gemeint, auch wenn die Stuttgarter gerade 1:5 beim FC Bayern untergegangen waren und sein Satz Stirnrunzeln hervorrief.
Bei bislang fünf Teilnahmen an der Königsklasse ist der VfB zweimal bis ins Achtelfinale gekommen, 2003/04 und 2009/10, aber weiter eben noch nicht. Beim bislang letzten Versuch vor zwei Jahren schafften es die Stuttgarter nicht über die neue Ligaphase hinaus. Weshalb Deniz Undav vor der Saison die Ansprüche hochschraubte: „Wir können nicht immer auf die Bundesliga gucken“, sagte er, „wir müssen auch versuchen, dass wir mal eine Runde weiterkommen im internationalen Bereich, und das muss das Ziel sein.“Man wolle, ergänzte Trainer Seabstian Hoeneß am Dienstag, „beeindrucken“.
Besser wäre es, denn der VfB hat sich im Rahmen seiner Möglichkeiten gewaltig ins Zeug gelegt, um sportlich und damit auch finanziell erfolgreich zu sein. Er hat bereits vor der WM den Vertrag mit Undav verlängert, hat Bilal El Khannouss und Ermedin Demirovic trotz Abwerbeversuchen behalten, hat für 25 Millionen Euro sogar noch den hochveranlagten Dzenan Pejcinovic aus Wolfsburg verpflichtet. Deshalb: Als „Return on Investment“versprechen sich die Stuttgarter mehr als nur die 18,62 Millionen Euro Startgeld.
Zum Auftakt empfängt der VfB am Mittwoch den norwegischen Meister Viking Stavanger (18.45 Uhr/Dazn) – der seinerseits am 13. Oktober dann den FC Bayern erwartet. Klar ist, „das nötige Selbstvertrauen haben wir uns geholt“, sagte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth nach dem durchaus glanzvollen 4:1 gegen den 1. FC Köln. Zugleich betonte Wohlgemuth: „Es ist die Champions League, da gibt es keine Selbstverständlichkeiten.“Zumal die Norweger mitten in der Saison stecken und im Gegensatz zum VfB einen „gewissen Rhythmus“hätten.
Einen Rhythmus, der beim VfB vor allem Undav noch abgeht. Der neue Kapitän ist eher auffällig unauffällig in die Saison gestartet, Hoeneß verteidigte ihn am Dienstag vehement gegen aufkommende Kritik. „Deniz Undav ist ein ganz großer Bestandteil dessen, dass wir morgen Champions League spielen. Das muss einfach allen klar sein“, betonte Hoeneß. Nach seinen Achillessehnenbeschwerden habe Undav „problemlos trainiert“, ergänzte er: „Er wird morgen dabei sein.“
Dennoch gut, dass sie in Stuttgart Abstand davon genommen haben, El Khannouss und Demirovic ziehen zu lassen. „Das ist immer ein Abwägen aus dem sportlichen Wert des Spielers und dem möglichen Erlös“, erklärte Wohlgemuth die Strategie. El Khannouss (von Beginn an) und Demirovic (eingewechselt für Undav) spielten gegen Köln prompt groß auf. Und an Pejcinovic hat auch Jürgen Klopp Gefallen gefunden. „Er meinte“, berichtete der 21-Jährige vom Gespräch mit dem Bundestrainer, „ich bin auf einem guten Weg.“Laut Kronzeuge Kimmich gilt das für den gesamten VfB.
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Ci vuole un po’ di più
Lo Stoccarda partecipa per la sesta volta alla Champions League con obiettivi decisamente ambiziosi.
9 settembre 2026 - Rheinische Post
9 settembre 2026 - Rheinische Post
DI TOM HÄBERLEIN
(sid) Come è noto, Joshua Kimmich non gioca più per lo Stoccarda dai tempi delle giovanili, ma continua a essere un testimone autorevole del potenziale della sua ex squadra. «Il VfB», ha dichiarato il capitano della Nazionale tedesca dieci giorni fa, «quest’anno non ha niente da temere in Champions League». Chi conosce Kimmich sa bene che lo intendeva sul serio, anche se lo Stoccarda era appena stato travolto per 5-1 dal Bayern Monaco (alla prima di campionato, alla Allianz Arena, ndr) e la sua affermazione aveva suscitato qualche perplessità.
Nelle cinque partecipazioni alla Champions League finora, il VfB è arrivato due volte agli ottavi di finale, nel 2003/04 e nel 2009/10, ma non è mai andato oltre. Nell’ultimo tentativo, due anni fa, lo Stoccarda non è riuscito a superare la nuova fase a gironi. Ecco perché (il capitano, ndr) Deniz Undav ha alzato l’asticella prima dell’inizio della stagione: «Non possiamo guardare sempre solo alla Bundesliga», ha detto, «dobbiamo anche cercare di superare un turno a livello internazionale, e questo deve essere l’obiettivo». L’allenatore Sebastian Hoeneß ha aggiunto martedì che l’obiettivo è «fare bella figura».
Sarebbe meglio così, perché il VfB si è impegnato al massimo, nei limiti delle proprie possibilità, per avere successo sul piano sportivo e, di conseguenza, anche su quello finanziario.
Già prima dei Mondiali ha rinnovato il contratto con Undav, ha trattenuto Bilal El Khannouss ed Ermedin Demirovic nonostante i tentativi di strapparli alla squadra e ha persino ingaggiato per 25 milioni di euro il promettente Dzenan Pejcinovic dal Wolfsburg. Per questo motivo, lo “ritorno sull’investimento” che lo Stoccarda si aspetta va ben oltre i 18,62 milioni di euro di premio di partecipazione.
All’esordio, mercoledì il VfB ospiterà i campioni di Norvegia del Viking Stavanger (ore 18.45/DAZN), che a loro volta il 13 ottobre affronteranno il Bayern Monaco. Una cosa è certa: «Ci siamo conquistati la fiducia necessaria», ha dichiarato il direttore sportivo Fabian Wohlgemuth dopo la brillante vittoria per 4-1 contro il Colonia. Allo stesso tempo, Wohlgemuth ha sottolineato: «È la Champions League, non ci sono cose scontate». Tanto più che i norvegesi sono nel pieno della stagione e, a differenza del VfB, hanno già trovato un «certo ritmo».
Un ritmo che al VfB manca soprattutto a Undav. Il nuovo capitano ha iniziato la stagione in modo piuttosto poco appariscente, ma martedì Hoeneß lo ha difeso con veemenza dalle critiche che stavano emergendo. «Deniz Undav è una componente fondamentale del fatto che domani giocheremo in Champions League. Questo deve essere chiaro a tutti», ha sottolineato Hoeneß. Dopo i fastidi al tendine d’Achille, Undav si è «allenato senza problemi», ha aggiunto: «Domani sarà in campo».
È comunque positivo che a Stoccarda abbiano deciso di non lasciar partire El Khannouss e Demirovic.
«Si tratta sempre di trovare un equilibrio tra il valore sportivo del giocatore e il possibile ricavo», ha spiegato Wohlgemuth illustrando la strategia. El Khannouss (titolare) e Demirovic (entrato al posto di Undav) hanno subito dato il meglio di sé contro il Colonia. E anche Jürgen Klopp ha apprezzato Pejcinovic. «Mi ha detto», ha raccontato il ventunenne riferendosi alla conversazione con il commissario tecnico della nazionale, «che sono sulla buona strada». Secondo il testimone-chiave Kimmich, questo vale per l’intero VfB.
(sid) Come è noto, Joshua Kimmich non gioca più per lo Stoccarda dai tempi delle giovanili, ma continua a essere un testimone autorevole del potenziale della sua ex squadra. «Il VfB», ha dichiarato il capitano della Nazionale tedesca dieci giorni fa, «quest’anno non ha niente da temere in Champions League». Chi conosce Kimmich sa bene che lo intendeva sul serio, anche se lo Stoccarda era appena stato travolto per 5-1 dal Bayern Monaco (alla prima di campionato, alla Allianz Arena, ndr) e la sua affermazione aveva suscitato qualche perplessità.
Nelle cinque partecipazioni alla Champions League finora, il VfB è arrivato due volte agli ottavi di finale, nel 2003/04 e nel 2009/10, ma non è mai andato oltre. Nell’ultimo tentativo, due anni fa, lo Stoccarda non è riuscito a superare la nuova fase a gironi. Ecco perché (il capitano, ndr) Deniz Undav ha alzato l’asticella prima dell’inizio della stagione: «Non possiamo guardare sempre solo alla Bundesliga», ha detto, «dobbiamo anche cercare di superare un turno a livello internazionale, e questo deve essere l’obiettivo». L’allenatore Sebastian Hoeneß ha aggiunto martedì che l’obiettivo è «fare bella figura».
Sarebbe meglio così, perché il VfB si è impegnato al massimo, nei limiti delle proprie possibilità, per avere successo sul piano sportivo e, di conseguenza, anche su quello finanziario.
Già prima dei Mondiali ha rinnovato il contratto con Undav, ha trattenuto Bilal El Khannouss ed Ermedin Demirovic nonostante i tentativi di strapparli alla squadra e ha persino ingaggiato per 25 milioni di euro il promettente Dzenan Pejcinovic dal Wolfsburg. Per questo motivo, lo “ritorno sull’investimento” che lo Stoccarda si aspetta va ben oltre i 18,62 milioni di euro di premio di partecipazione.
All’esordio, mercoledì il VfB ospiterà i campioni di Norvegia del Viking Stavanger (ore 18.45/DAZN), che a loro volta il 13 ottobre affronteranno il Bayern Monaco. Una cosa è certa: «Ci siamo conquistati la fiducia necessaria», ha dichiarato il direttore sportivo Fabian Wohlgemuth dopo la brillante vittoria per 4-1 contro il Colonia. Allo stesso tempo, Wohlgemuth ha sottolineato: «È la Champions League, non ci sono cose scontate». Tanto più che i norvegesi sono nel pieno della stagione e, a differenza del VfB, hanno già trovato un «certo ritmo».
Un ritmo che al VfB manca soprattutto a Undav. Il nuovo capitano ha iniziato la stagione in modo piuttosto poco appariscente, ma martedì Hoeneß lo ha difeso con veemenza dalle critiche che stavano emergendo. «Deniz Undav è una componente fondamentale del fatto che domani giocheremo in Champions League. Questo deve essere chiaro a tutti», ha sottolineato Hoeneß. Dopo i fastidi al tendine d’Achille, Undav si è «allenato senza problemi», ha aggiunto: «Domani sarà in campo».
È comunque positivo che a Stoccarda abbiano deciso di non lasciar partire El Khannouss e Demirovic.
«Si tratta sempre di trovare un equilibrio tra il valore sportivo del giocatore e il possibile ricavo», ha spiegato Wohlgemuth illustrando la strategia. El Khannouss (titolare) e Demirovic (entrato al posto di Undav) hanno subito dato il meglio di sé contro il Colonia. E anche Jürgen Klopp ha apprezzato Pejcinovic. «Mi ha detto», ha raccontato il ventunenne riferendosi alla conversazione con il commissario tecnico della nazionale, «che sono sulla buona strada». Secondo il testimone-chiave Kimmich, questo vale per l’intero VfB.

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